Bildstöcke und Kreuze

Wegekreuz Brünemann-Peters

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Nr.: 1
Ameke, Bernhardstrasse.
jetzt Hügemann, steht am alten Kirch- bzw. Leichenweg von Kurrick nach Walstedde. Es wird erzählt, dass hier ein Bürger vom Blitz erschlagen wurde. In den 1950er Jahren ist 2x das Holzkreuz gestohlen worden, darum die schlichte Form. In alten Kartaster-Unterlagen ist 1723 eine Ameker-Linde und 1828 eine Linde im Geist erwähnt. Danach hat über 100 Jahre eine Bergulme dort gestanden. Seit 2000 bzw. 2005 stehen dort wieder je 1 Sommerlinde und 1 Winterlinde.



Hofkreuz Collignon-Panick

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Nummer 2
Anlässlich der Hochzeit von Helmut und Theodora Collignon geb. Panick im Jahre 1946 aufgestellt. Nähere Angaben zum Kreuz gibt es nicht. Der Holzwurm hatte den Korpus stark befallen, so dass er in den 1980er Jahren komplett renoviert werden musste. Die Arbeiten sind von Schreinermeister Bernhard Holtrup durchgeführt worden. Mit alljährlichen neuem Anstrich ist es bis heute so schön erhalten.
Spruch:
pater in commendo spiritum meum (Herr, auf Dich vertraue ich, in deine Hände lege ich meinen Geist und mein Leben)



Borgmann-Ameke, Pieta

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Nummer 3
Pieta aus dem Jahr 1789. Stifter: Bernhard-Anton Borgmann (1759-1791), ausklingender Barockstil, kann auf Wallfahrten nach Telgte hinweisen. Das Kreuz im Hintergrund kann 1872 hinzugefügt sein, letzte Restaurierung 2004 zeigt den Bildstock mit Gitter, zeigt so den Originalzustand da. Restauriert von Bernd Borgmann und Frau Gerda geb. Greive. Inschrift:
Reuend wirf Dich hier zu Erden. Betrachte Jesu Tod. Mariens Schmerzen. Hierdurch wirst du selig werden, wenn du es nimmst zu Herzen.



Sander - Wievelhofe

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Nummer 4
Relief-Steinkreuz, Familie Sander-Wiewelhove. 1.)Um 1900 von Th. Wievelhove errichtet.  2.)Frau Maria geb. Grönmöller (Ahlen). Danach Bernhard und Gertrud geb. Lanfert (Herbern). 1975 wurde der Korpus gestohlen. Danach war das Kreuz baufällig und wurde abgerissen.  1977 haben Doris Sander geb. Wiewelhove und Erwin Sander den Stein aufstellen lassen: Ibbenbürener Sandstein gestaltet von dem Künstler Stefan Luttbeck aus Everswinkel. Das eingemeisselte Kreuz zeigt Jesus, Maria und Johannes. Der Spruch wurde vom alten Holzkreuz übernommen:
Ruhe aus Du müder Wandersmann und schaue deinen Heiland an.



Hofkreuz Ostermann (Stratmann)

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Nummer 5
Etwa um 1870 errichtet. Unterlagen sind bei Brand in den 30er Jahren vernichtet.
Die Höfe Ostermann und Brune wurden zwischen 850-1000 errichtet. Nach 1200 wurde von Brune der Erbkötter Robbecke abgeteilt - jetzt Schule-Berge.



Kreuz Eckholt - jetzt Vogt

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Nummer 6
Inschrift: Mein Jesus Barmherzigkeit.  300 Tage Ablass. Querbalken: INRI
Erste Erwähnung 1040 durch Bischof Hermann: Hof Eckholt im Baubezirk Eickholt vom Hof (12. Jahrhundert Bauer Randolf)



Dörholt - Herrenstein (Unterwelt)

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Nummer 7
Errichtet 1911, vorher war schon ein Kreuz vorhanden. Der Hoferbe fehlte noch! Danach kamen 1914 Zwillinge zur Welt!  Söhne.



Holzkreuz Budde - Herrenstein

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Nummer 8
Das Kreuz stand früher an der Bundesstrasse, vor 60 Jahren von Heinrich und Ehefrau Helene geb. Brunsing umgesetzt und restauriert. Früherer Hofname Averhues.



Panick-Drüge(Schulze)

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Nummer 9
Gestiftet und errichtet von der Kolpingfamilie Walstedde im Jahre 2011.



Bildstock Rubbert-Schwermann

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Nummer  10
1914 von Johann Rubbert und Ehefrau Sophie geb. Gerdes errichtet. Marienbild gestohlen.



Ehrenmal in Ameke, Kapelle

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Nummer 11
Das Relief zeigt Engel u. Soldat. Inschrift: Unseren Gefallenen und Vermissten  1914-1918 und 1939-1945. Seit 1964 wird es bei dem Schützenfest zur Kranzniederlegung benutzt.



Bildstock Berkemeier, Alten Walstedde

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Nummer  12
Marienstatue, errichtet 1990 in Erinnerung an Magret Berkemeier, Stifter Alfons u. Mathilde Berkemeier und Hanni Muhle geb. Berkemeier.



Lückmann/Budke - Herberner Straße

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Nummer  13
Um 1860, 3. Segensaltar bei der Fronleichnamsprozession
Spruch:
Jesus stirbt in großen Schmerzen, Sünder nimm es dir zu Herzen. Der uns bricht den Fluch der Macht, neigt sein Haupt: es ist vollbracht.



Siegessäule Peiler-Fissing

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Nummer 14
In Erinnerung an die siegreichen Jahre 1864-1866; 1870-1871.
Errichtet im Jahr 1898 von der dankbaren Gemeinde Walstedde.
Für Heimat und Herd erlitten den Heldentod 1914-1918: 46 Personen namentlich aufgeführt!



Kreuz Kirchplatz, Walstedde

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Nummer 15
Neugotik, Kleeblatt mit Inschrift:
Ewiger Vater, ich opfere Dir auf das kostbare Blut Jesu Christi zur Genugtuung für meine Sünden und für die Seligen und Heiligen.



Bildstock Hof Borgschulte

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Nummer 16
Kreuzigung, errichtet von Heinrich Borgschulte in Erinnerung an seine Frau Elizabeth geb. Lückmann, gestorb. 1887.
Stand früher am alten Kirchweg von Brockhausen nach Walstedde.



Neues Ehrenmal, Walstedde

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Nummer  17
Anfang der 1960ger Jahre auf Veranlassung der Stadt Drensteinfurt errichtet ( Stadtdirektor Schwering ).



Hochkreuz, Friedhoff-Walstedde

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Nummer  18
Neugotik von 18733, Stifter: geschenkt von Theodor Mersmann gent. Schulze Walstedde 1875

Spruch:
Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt wird leben, auch wenn er gestorben ist.



Steinkreuz Hof Frie, jetzt Lükens

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Nummer  19
Datierung von 1906, Heinrich Frie und Maria Roberg



Allendorf-Ameke-Marienstatue

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Nummer  20

allendorf 3
#### Ende  ####